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Carsten Schabacher

Selbstbewusst in die Marathon-Saison

Der Luxemburger Marathon-Meister Sören Nissen ist mit zwei Top Ten-Platzierungen in die Marathon-Weltcup-Saison gestartet.

Zum Auftakt in die UCI Marathon-Serie in Cambrils erwartete Nissen mit nur 62 Kilometern bei 1.200 Höhenmetern kein typisches Marathon-Rennen. „Bei der eher kurzen Distanz und den wenigen Höhenmeter war es schwierig, mich ganz vorne zu platzieren.“ Untypisch war auch, dass Nissen als Luxemburger Marathon-Meister von einem Luxemburgischen Kamerateam von RTL begleitet wurde.

Die ersten 15 Kilometer verliefen sehr flach, nur der Wind machte das Rennen anstrengend. Ein Sturz im Feld vor ihm in der ersten engen Passage brachte es mit sich, dass Sören Nissen sich zunächst auf Rang 20 wiederfand. Mithilfe einer Gruppe kam er auf seinem STEVENS Sonora wieder weiter nach vorne. Und als es in die ersten Anstiege ging, ging es auch für Nissen mit dem Überholen weiter nach vorne. Die Spitzengruppe erwischte er nicht mehr, im Sprint um Rang vier wurde er in der Verfolgergruppe Sechster. „Kein schlechtes Ergebnis, aber natürlich hatte ich mir mehr erhofft“, so sein Fazit.

Laissac, Südfrankreich, eine Woche später …

Beim UCI Marathon-Rennen “Roc Laissagais“ im Süden Frankreichs, war die Strecke schon marathon-typischer. 90 Kilometer bei 3.400 Höhenmetern standen auf dem Programm. Nissen: “Ein komplett verrückter Kurs – oder: ein Rennen, das mir sehr gut lag.”

Das Rennen startete früh am Morgen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Dazu hatte es die Nacht zuvor geregnet, was das Rennen nicht einfacher machte. „Ich hatte mir vorgenommen, abzuwarten und in den ersten zwei Rennstunden nicht zu schnell anzugehen. So ließ er auch Urs Huber (Schweiz) und Sascha Weber und einige weitere Fahrer am Start wegziehen. Die ersten zweieinhalb Stunden verblieb Nissen so an zehnter Position. Nach 45 Kilometern, der Rennhälfte, hatte sich so eine Lücke von dreieinhalb Minuten auf die Spitze aufgetan. „Dann war es an der Zeit, meinen Dieselmotor auf Touren zu bringen.“

Vor dem Feld lagen zudem noch rund 2.000 entscheidende Höhenmeter. Jedes Mal, wenn er eine Verpflegungs-Station passierte, konnte ihm sein Helfer mitteilen, dass er wieder näher zur Spitze aufgeschlossen hatte. „Bei den letzten 15 Kilometern sah ich Sascha Weber, der auf Rang drei im Rennen lag.“ Und einige Kilometer später kam Urs Huber (Rang zwei) ins Blickfeld.

Die letzten zehn Kilometer galt es, den Führenden Juri Ragnoli aus Italien einzuholen. Sieben Kilometer vor dem Ziel war der Wahl-Luxemburger unter einer Minute am mehrfachen italienischen Meister dran. Die letzten fünf Kilometer verlief der Kurs weitestgehend flach, sodass es kaum möglich war, noch Zeit gut zu machen.

Dennoch: Der zweite Platz in so einem Weltklassefeld war sehr zufriedenstellend. Auch wenn Nissen im ersten Moment eher etwas enttäuscht war, aber: „Die Gewissheit zu haben, den Großteil der Marathon-Weltspitze geschlagen zu haben, ist gut fürs Selbstbewusstsein.“

In den nächsten Wochen startet Nissen bei einigen Rennen in Deutschland, wie dem Kellerwald Bike Marathon. Darauf folgt in Belgien das Rennen La Hallonienne. Das nächste UCI Weltcup-Rennen wird am 5. Mai bei „Roc d’Ardenne“ in Houffalize, Belgien, sein.

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