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Carsten Schabacher

Insel-Thriller mit Happy End für Sören Nissen

Die Blue Lagoon Challenge in Island klingt nach Idylle, wurde bei der diesjährigen Austragung aber zu einem echten Renn-Krimi, den am Ende Sören Nissen auf seinem STEVENS Sonora SL für sich entscheiden konnte. Zum zweiten Mal in Folge.

Sören Nissen mit STEVENS Sonora SL auf Island.

Island ist ein besonderer Ort: kaum besiedelt, durchzogen von Gletscherlagunen, Wasserfällen, Geysiren, Fjorden und Vulkangestein. Kein Wunder, dass die dort stattfindende Blue Lagoon Challenge auch kein gewöhnliches Mountainbike-Rennen ist. Es führt über 60 Kilometer und lediglich 600 Höhenmeter größtenteils über Schotterstraßen.

Vergangenes Jahr holte sich der Dänische MTB-Marathon-Meister Sören Nissen dort bereits den Sieg auf seinem STEVENS Sonora SL. Dieses Jahr trat er wieder an – im Fokus von Publikum und Mitstreitern und gegen eine starke nationale und internationale Konkurrenz. So standen neben dem dänischen Champion vom Racing Team Stevens-iHUS unter anderem auch der Isländische Meister Ingvar Omarsson und der deutsche Nationalkader-Fahrer Louis Wolf am Start.

Wolf drückte dem Rennen gleich zu Beginn seinen Stempel auf: Er attackierte auf den ersten zehn Kilometern und riss eine große Lücke zwischen sich und den Rest des Feldes. Während die anderen Fahrer darauf warteten, dass Vorjahres-Sieger Nissen auf STEVENS Sonora SL nachziehen und den Ausreißer einfangen würde, wollte dieser jedoch Kräfte für die finalen Kilometer sparen. So wuchs Wolfs Vorsprung bald auf zwei Minuten an.

„Langsam wurden alle nervös“, erzählt Sören Nissen. „Wir begannen, uns gegenseitig anzugreifen, aber es kam nichts Vernünftiges dabei heraus.“ Seine Chance sah der Marathon-Meister gekommen, als es über die kleinen Anstiege auf der Mitte der Rennstrecke ging. Sobald die Straße anstieg, trat er mit voller Kraft in die Pedale. Am ersten Hügel konnten noch zehn Fahrer mithalten, am zweiten waren sie nur noch zu dritt. „Ab da haben wir zusammengearbeitet“, sagt Nissen. „Die Lücke zu Wolf wurde kleiner, aber er hatte immer noch eine Minute auf uns und es waren nur noch 15 Rennkilometer zu fahren.“

Also setzte er sich in einem weiteren kleinen Anstieg von seinen Begleitern ab und kämpfte nun zum einen darum, den Abstand nach vorn zu verringern, zum anderen darum, den nach hinten zu vergrößern oder zumindest zu halten. „Das war verrückt, ein echter Thriller. Ich wusste erst auf den letzten 200 Metern, dass ich es schaffen würde“, sagt Nissen, der auf den letzten drei Kilometern noch einmal alles gab, es mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Wolf über die Ziellinie schaffte und sich den zweiten Blue-Lagoon-Sieg in Folge holte.

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