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Carsten Schabacher

„Rassige Rennsemmel“

Das STEVENS Jura Carbon Team überzeugte nicht nur mit Mathieu van der Poel in den letzten beiden Weltcup-Rennen auf der Piste, sondern auch im Fahr- und Labortest der MountainBIKE.

STEVENS Jura Carbon Team

Das Jura Carbon Team sei eine „rassige Marathon-Rennsemmel“, schreibt die MountainBIKE zusammenfassend über das Highend-Marathon Fully. Im Test von fünf „Edelsportlern“ – leichten 29er-Fullys mit bis zu 120 mm Federweg – erhält das Jura Carbon in Team-Ausstattung in Ausgabe 7.2017 ein „sehr gut“ mit der zweitbesten Punktzahl (217). Es stach in keiner Eigenschaft besonders heraus, überzeugte viel mehr über seine Ausgeglichenheit.

Was Mathieu van der Poel eindrucksvoll bestätigte:
Dass das Jura Carbon Team durchaus renntauglich ist, bewies Mathieu van der Poel (eigentlich Cyclocross-Topfahrer, Niederländischer Meister und Weltmeister 2015 von Beobank-Corendon) gerade erst in den vergangenen Wochen. Beim ersten UCI Cross Country Mountainbike-Weltcup in Nove Mesto fuhr er mit einem auf ihn zugeschnittenen Jura Carbon Team von Startplatz 80 auf Rang 8 vor. Sein Können bestätigte er dann eindrucksvoll eine Woche später beim Weltcuprennen in Albstadt, wo er, aus der ersten Reihe startend, auf den zweiten Platz sein erstes Weltcup-Podest einfuhr.

Faszination Di2
Auch am Serienmodell sei die Ausstattung „super edel“, schreibt die MountainBIKE. „So gibt es nicht nur teure Fox-Factory Federelemente, viele Ergon- und Syntace-Anbauteile und leichte DT Swiss-Laufräder (Spline One), sondern auch die Elektroschaltung Shimano XTR Di2 zu bestaunen.“

Insbesondere die Schaltung hatte es den Testern angetan: „Wie die Di2 durch ihre 2 x 11 Gänge schnurrt und surrt, ist schon Science Fiction.“ Vor allem, weil beim Jura Carbon Team konsequenterweise der linke Schalthebel weggelassen sei.

Die Di2-Steuerung übernimmt per „Synchro Shift“ automatisch den Kettenblattwechsel. Das funktioniere selbst bei hoher Tretlast "sagenhaft gut".

„Jau, es lohnt sich!“
Die edele Ausstattung trage wie der Rahmen zum niedrigen Gewicht von gemessenen 11,1 Kilogramm bei. Und das mache sich auch beim Fahrspaß bemerkbar: „Jau, es lohnt sich, mit viel Schmackes ins Pedal zu treten. Das Stevens hängt freudig am Gas, rollt klasse – auch dank der schnellen, dennoch griffigen (Schwalbe) Rocket-Ron-Reifen sowie des angenehm antriebsneutralen Viergelenker-Hinterbaus.“

Entsprechend leichtfüßig erklimme das Bike auch steile Stiche, ohne mit Traktion zu geizen. Lediglich das letzte Quäntchen Agressivität im Anstieg vermissten die Tester. So fehle vielleicht auch der letzte Pep in engeren, verwinkelten Passagen. Dafür begeisterte das Marathon-Bike „dank des feinfühligen 120-mm-Fox-Fahrwerkes mit viel Laufruhe, Spurtreue und Tempohärte.“

Fazit:
„Du suchst einen rasanten Sportler mit nobler Ausstattung? Voilà, das Jura ist dein Bike. Es geht pfeilschnell voran, klettert leichtfüßig und verwöhnt bergab mit viel Laufruhe.“

Bereits zwei Ausgaben zuvor hatte die MountainBIKE mit dem Einsteigermodell STEVENS Jura mit Alu-Rahmen und Shimano SLX-Ausstattung schon mal „sehr gute“ Erfahrungen gemacht. „Rundum robust aufgebaut, dem Tourenfan ein treuer Freund“, lautete das Fazit für das Tourenfully mit ebenfalls 120 mm Federweg. Zwischen dem Einsteigermodell für 2.299 Euro und der Highend-Racefeile für 6.999 Euro gibt es weitere vier Marathon-/Tourenfullys der Jura-Modellreihe mit Alu- und Carbonrahmen als Basis.

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