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Carsten Schabacher

„Wartungsarmer Dauerläufer“

Was Fahrräder ausmacht, die viel Fahrfreude bereiteten aber wenig Pflege brauchten, beschreibt die My Bike im Test – unter anderem mit dem best-bewerteten STEVENS Courier Luxe

Das Courier Luxe könne irgendwie alles, schreibt die My Bike in ihrem Test über „Wartungsarme Dauerläufer“ mit Riemenantrieb und auch sonst einer Ausstattung, die zwar ab und zu Pflege brauche, aber eben nicht dauernd.

Das City-Rad von STEVENS erhielt mit zwei weiteren Modellen die Bestnote 1,7 für eine insgesamt harmonische Abstimmung von „tadelloser Sitz- und Lenkerhaltung“, „stets sicherem Fahrverhalten“ und einer überlegten Ausstattung mit dem besagten Riemenantrieb von Gates, Shimano Nexus-8-Gang-Schaltung und weiteren Teilen. „Auch Bremsen, Licht, Hinterbauständer und Gepäckträger sind von hoher und langlebiger Qualität.“

Zum Gepäckträger weiter: „Mit vollen 22 Kilogramm beladen fährt sich das Courier fast genauso spurtreu wie ohne“, wozu auch der Rahmen selbst beiträgt: „… der Rahmen ist dank klug dimensionierter Rohre überragend verwindungssteif.“

Fazit: Das Courier Luxe kann irgendwie alles: Man sitzt vortrefflich entspannt auf dem Rad, jedoch mit sportlichem Touch. Sitz- und Lenkerhaltung sind so tadellos wie sein flinkes, stets sicheres Fahrverhalten, die ausgewogene Lenkung und der direkte Antritt.

Das STEVENS Courier Luxe gibt es in der Gent/Herren-Version in den Rahmengrößen 48, 52, 55, 58, 61 und 64 Zentimetern für 1.499 Euro. Als Lady/Trapez-Rahmen ist es für den gleichen Preis in den Größen 46, 50, 54 Zentimeter erhältlich, und ebenso als Forma/Tiefeinsteiger in den Rahmengrößen 46, und 52 Zentimeter.

Bestimmte Komponenten brauchen einfach wenig Pflege, führt die My Bike neben dem Testbericht auf, und dazu gibt es ein paar Tipps vom Hersteller:

Riemenantrieb
So ein Riemenantrieb von Gates, wie ihn STEVENS nicht nur am Courier Luxe verbaut, „ist mittlerweile ein Synonym für wartungsarme Fahrradantriebe geworden“, schreibt die My Bike. Seine Vorteile: „Er leiert nicht aus, und man kann völlig auf Schmierung verzichten – wenn alles gut läuft.“ Wichtig sei für die dauerhafte Haltbarkeit von einer Laufleistung von rund 10.000 (Angabe für die CDN-Version; die CDX-Ausführung hat eine Laufleistung von gut 20.000 Kilometern) Kilometern, so merkt die My Bike an, dass die Riemenspannung in einem definierten Bereich liegt und die Kettenlinie – die Linie zwischen Zahnkranz vorne und hinten – genau gerade sei. Daher empfiehlt STEVENS eine regelmäßige Wartung im Fachhandel.

Nabenschaltung
Ein Grundmerkmal für den Riemen ist, dass er nur mit einer Nabenschaltung kombiniert verwendet werden kann. So eine 8-Gang Nexus-Nabenschaltung von Shimano, wie am STEVENS Courier Luxe, braucht laut Hersteller auch regelmäßig Pflege. Am besten beim Jahres-Check beim STEVENS Händler mit erledigen lassen.

Hydraulische Scheibenbremsen
Für wartungsarme Dauerläufer spricht auch eine hydraulische Scheibenbremse. Sie sind sehr kräftig, sensibel dosierbar und sprechen auch bei Nässe schnell und zuverlässig an, zählt die Redaktion auf. Bei STEVENS sind sie daher an vielen Alltagsrädern ab 750 Euro die gewohnte Ausstattung.

Reifen
Als ein Kriterium für das Attribut „Dauerläufer“ hatte die Redaktion auch die Reifenwahl herangezogen, etwa wenn im Winter oder Herbst andere Ansprüche an die Kontaktstelle zwischen Rad und Untergrund gestellt werden: „Am STEVENS ist Platz genug für 42 Millimeter breite Spike-Reifen.“ Wer an einem STEVENS Trekking-, City- oder City-Crossrad andere Reifen aufziehen möchte, kann das bei aktuellen Modellen bis zu einer Reifenbreite von 42 Millimetern tun. Dafür müssen gegebenenfalls die Abstandshalter zwischen Rahmen und Schutzblech entfernt werden. Am besten, man wendet sich für das Umrüsten an den STEVENS Fachhändler.

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