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Carsten Schabacher

Heckmann, Quast, Lindenau und Cords gewinnen Deutschland-Cup

Mit ihren Siegen im finalen Rennen des Deutschland-Cups machen die Fahrer vom STEVENS Racing Team auch den Gesamtsieg klar

Quast vor Lindenau im Deutschland-Cup-Finale.

Das STEVENS Racing Team hat bei den Männern, Frauen und Junioren die Gesamtwertung des Deutschland-Cups gewonnen. Mit ihren Siegen in Vechta gestern beim finalen Rennen der wichtigsten Crossserie in Deutschland konnten sich Ole Quast und Lisa Heckmann sowie Ludwig Cords bei den Junioren auch ihren Gesamtsieg sichern.

Der über drei Kilometer lange Rundkurs war mit vielen Kurven und einigen Anstiegen und Abfahrten technisch anspruchsvoll. Die Minusgrade hatten den sandigen Boden am Vechtaer Reiterwaldstadion allerdings fest werden lassen.

Für Ole Quast hatte das Rennen gar nicht gut angefangen: „Ich habe gleich in der ersten Runde das Rad gewechselt, weil ich das Gefühl hatte, einen Platten oder einen Defekt an der Felge zu haben.“ Aus dem Mittelfeld konnte er sich aber recht schnell wieder an die Spitze setzen und lieferte sich über das gesamte Rennen einen Kampf mit Paul Lindenau, Michael Schweizer und anfangs Jannick Geisler. Paul Lindenau: „Ich hatte schon versucht davonzufahren, hatte aber bald gemerkt, dass das heute nichts wird.“ Michael Schweizer hatte zwischenzeitlich mit einem kleinen Defekt zu kämpfen.

Im Verlauf des Rennens kamen Lindenau und Quast besser mit dem rutschiger werdenden Boden gerade in den Kurven zurecht. „Ich konnte am Berg immer wieder an die beiden heranfahren, aber auf Dauer hatte das zu viele Körner gekostet“, sagte Schweizer, der als Dritter ins Ziel kam.

Die Vorentscheidung fiel in der letzten Runde an der Rampe kurz vor dem Ziel: „Ich hatte gemerkt, dass ich da in der Laufpassage die besseren Beine hatte“, sagte Ole Quast, „ich kam als erster um die Kurve. Da man auf dem Kurs nur wenig überholen kann, konnte ich den Sprint von vorne weg fahren. Aus dem letzten Jahr wusste ich auch, wie das am besten geht.“ Der Sprint-Sieg in Vechta war Quasts erster Sieg in der Deutschland-Cup-Serie, nach sieben zweiten Plätzen.

Die Gesamtwertung gewinnt er vor Michael Schweizer (199 Punkte) und Jannick Geisler (192 Punkte). Mit seinem zweiten Platz konnte Paul Lindenau seine Gesamtführung in der U23-Wertung noch ausbauen. Paul Lindenau, Sieger in fünf Rennen, gewinnt den Deutschland-Cup vor seinem Teamkollegen Yannick Gruner (159 Punkte) und Manuel Müller (150 Punkte, Focus CX Elite Team).

Spannender Zweikampf zwischen Heckmann und Lambracht

Bei den Frauen lieferten sich Jessica Lambracht und Lisa Heckmann vom STEVENS Racing Team einen spannenden Zweikampf über das gesamte Rennen hinweg. Beim Rennen ging es auch um den Sieg in der Gesamtwertung. Lisa Heckmann: „Ich hatte schon versucht, das Rennen vorher zu entscheiden, bin aber nicht weggekommen.“ Dass Jessica Lambracht das Rennen fortan von der Spitze bestritt, kam ihr aber zupass: „Ich wollte es auf einen Sprint ankommen lassen.“

Dass es dazu aber nicht kam, lag an einem technischen Defekt am letzten Anstieg, als sich Heckmanns und Lambrachts Räder verhakten. Lambracht musste so die letzten Meter das Rad tragen und kam 1:06 Minuten später ins Ziel. Der Vorsprung auf die Drittplatzierte Lina Rausch (STEVENS-Hytera), die damit das U19-Rennen und die Gesamtnachwuchswertung gewinnt, war aber groß genug.

In der Gesamtwertung lag Heckmann mit ihrem Sieg mit 217 Punkten vorne, nur zwei Punkte vor Jessica Lambracht, die ebenfalls eine hervorragende Saison in ihrem zweiten Elite-Jahr fuhr. Dritte in der Gesamtwertung wurde Yvonne Fiedler von STEVENS-Hytera.

Das dritte Rennen in drei Tagen für Ludwig Cords – am Samstag Deutschland-Cup in Herford und davor das 27. Weihnachtscross in Hamburg-Harburg – hatte dem Deutschen Crossmeister der Junioren einiges abverlangt, sagte er nach seinem Start-Ziel-Sieg. Er teilte sich bei seiner Führung zwischen 10 und 20 Sekunden die Kräfte aber gut ein und gewann vor Poul Rudolph und Jonas Rutsch. Die Gesamtwertung gewinnt Ludwig Cords mit 219 Punkten vor Rudolph (207 Punkte) und Lauritz Urnauer (STEVENS Racing Team).

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