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Carsten Schabacher

Wout van Aert gewinnt Weltcup in Frankreich

Der Weltmeister auf STEVENS Super Prestige schiebt sich mit dem Sieg in Pont-Château auch in der Gesamtwertung an die Spitze. Jens Adams, Laurens Sweeck, Gianni Vermeersch bei den Herren sowie Annemarie Worst und Alice Maria Arzuffi fahren in die Top Ten.

Wout van Aert im Zielsprint vor Toon Aerts

Wout van Aert hat das Cyclocross-Weltcup-Rennen in Pont-Chateau in Frankreich gewonnen. Der Sieg im zweitletzten Rennen im Sprint gegen Toon Aerts brachte ihm nicht nur den Tagessieg, der Cyclocross-Weltmeister hat nun auch die Gesamtführung im Weltcup vor eben Aerts übernommen. Mit aufs Podest fährt Michael Vanthourenhout. Seriensieger Mathieu van der Poel trainierte derweil im Trainingslager für die WM am ersten Februar-Wochenende.

Auf dem sehr schnellen Kurs fuhr Wout van Aert mit seiner weißen Weltmeister-Ausführung des STEVENS Super Prestige stets stark an der Spitze und ein taktisch kluges Rennen. Der feste Boden, das zumeist nur leicht-wellige Terrain und der Kurs mit seinen vielen lang gezogenen Kurven brachte es mit sich, dass sich keiner der Fahrer an der Spitze entscheidend absetzte.

Sowohl Wout van Aert als auch Toon Aerts, Michael Vanthourenhout, Lars van der Haar oder Jens Adams und Laurens Sweeck von Pauwels Sauzen Vastgoedservice konnten bei Attacken keinen dauerhaften Vorsprung herausfahren.

Rennentscheidender waren hingegen die Hürden sowie eine flache Treppenpassage, die sich hochfahren ließ. Lars van der Haar kam in den ersten Runden aber bei eben dieser Passage zu Fall, womit er das Feld von den Fahrern an der Spitze trennte. Aber sowohl er als auch Laurens Sweeck konnten nach Fahrfehlern wieder auf die Vierergruppe aufschließen. In der letzten Runde musste folglich der Sprint entscheiden, den Van Aert von vorne fahrend, gewann. Jens Adams, der lange Zeit das Rennen an der Spitze mitbestimmte und ein starkes Rennen fuhr, wird Fünfter, Laurens Sweeck Sechster. Ebenfalls auf STEVENS Super Prestige fährt Gianni Vermeersch nach gerade beendetem Trainingslager stark auf Rang 10.

Mit seinem Sieg schob sich van Aert auch im Gesamtklassement mit drei Punkten Vorsprung vor Toon Aerts. Beim abschließenden Weltcup am nächsten Sonntag in Hoogerheide bleibt es also spannend.

Das Rennen der Frauen-Elite war fest in niederländischer Hand, auch weil Sanne Cant wegen Trainingslager aussetzte. Es gewinnt Marianne Vos vor Denise Betsema und Maud Kaptheijns von Roompot-Charles. Die Dritte der niederländischen Meisterschaften sagte nach dem Rennen: „Es ist eine Weile her, dass ein Weltcup-Rennen so gut geklappt hat. Ich freue mich sehr.“

Letztlich konnten auch Alice Maria Arzuffi und Annemarie Worst von Steylaerts-777 zufrieden sein. Sie kamen als Sechste und Siebte ins Ziel. Nach einem fast perfekten Start fuhren sie mit an der Spitze, bis die Gruppe auseinanderfiel. Europameisterin Worst machte sich mit an die Verfolgung und kämpfte bis in die letzte Runde um den vierten Platz, was allerdings ein platter Reifen verhinderte. So blieb die ebenfalls stark fahrende Arzuffi vorn. Sie sagte nach dem Rennen: „Ich bin mit dem Ergebnis und dem Gefühl zufrieden. Ich glaube, ich bin ein kluges Rennen gefahren. Es war nicht einfach, es war wirklich sehr schnell.“ U23-Fahrerin Yara Kastelijns landete nach einer zu schnellen Kurve in der Bande und musste das Rennen mit Laufrad-Defekt beenden.

Nach ihren guten Ergebnissen zum Jahresende rangiert sie wieder in den Top 50 und fährt also auch in der kommenden Woche das Weltcup-Rennen in Hoogerheide.

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