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Carsten Schabacher

David Horvath holt erneut Silber bei Eliminator-DM

Der Sprint-Spezialist des STEVENS MTB Racing Team verteidigt den zweiten Platz bei der Sprint-Meisterschaft in Kirchzarten. Bei der Marathon-DM fährt Pirmin Eisenbarth auf Platz 16 vor.

David Horvarth, STEVENS MTB Racing Team

David Horvath vom STEVENS MTB Racing Team hat die Silbermedaille bei den Deutschen XCE-Eliminator-Sprint Meisterschaften in Kirchzarten gewonnen. Gold geht an den aktuellen Vize-Weltmeister Simon Gegenheimer, Bronze an Julian Schelb. Mit dem verteidigt er sozusagen seine Platzierung aus dem Vorjahr – aber in diesem Jahr unter ganz anderen Voraussetzungen. Über das Frühjahr laborierte David weiter an den Folgen seines Sturzes von der letztjährigen Sprint-EM, wo er im Finale zu Fall kam aber das Rennen aber noch zu Ende lief – neverstop! So konnte er nur eingeschränkt trainieren und auch – wegen einer akuten Knieverletzung –  nur wenige Rennen fahren.

David fasste nach dem Rennen: „Es war superhart, hat bei dieser Stimmung riesig Spaß gemacht und war das Maximum, was ich mir vorgestellt habe.

Nach der besten Qualifikationszeit kam er auf seinem STEVENS Sonora SL gut durch die ersten Läufe. „Ab dem Viertelfinale wurde es dann härter und ich musste immer ans Limit gehen“, sagte David. Im Halbfinale musste er bereits gegen Simon Gegenheimer antreten, holte hier einen sicheren zweiten Platz. Im Finale sei Gegenheimer meist besser aus den Kurven gekommen, womit er letztlich die entscheidenden Meter herausholte. Auf den Dritten, Julian Schelb, hatte David im Ziel selbst einige Meter gut gemacht, sodass am Ende ein souveräner zweiter Platz für David Horvath heraussprang.

#Für Veronika Brüchle vom STEVENS MTB Racing Team war leider schon im Halbfinale Schluss – aber nur wegen eines platten Reifens. Ansonsten wäre es um die Finalplätze spannend geworden, hatte Veronika doch bereits eine Sprint-DM für sich entscheiden können.

In Kirchzarten war es mit der Sprint-DM nicht getan. Auch die Deutsche Marathon DM stand im Rahmen des Ultra Bike Marathons an und mit Primin Eisenbarth ein Fahrer vom STEVENS MTB Racing Team an der Startlinie.

Für den Marathon-Spezialisten ein Saisonhöhepunkt. Pirmin hatte sich über die vergangenen Wochen gut vorbereitet und bereits bei einigen Rennen mit Podestplätzen – etwa beim Bike Festival am Gardasee – auf sich aufmerksam gemacht. Das Ergebnis vorab: von knapp 1000 Startern, davon 100 in der Wertung der Deutschen Meisterschaft, schaffte es Eisenbarth auf einen sehr anständigen 16. Platz auf STEVENS Sonora SL.

Vor dem Zieleinlauf standen 114 Kilometer mit 3.200 Höhenmetern auf dem Programm am Sonntagmorgen. Gleich nach dem Start wartete das erste große Kräftemessen mit den ersten 1.000 Höhenmetern. „Meine Beine wollten sich einfach nicht drehen so wie ich das wollte, dieser Anstieg war ein echter Kampf für mich“. Oben angekommen, gleichzeitig die erste Verpflegungszone, ging es kupiert weiter. Sich in einer guten Gruppe befindend schonte sich Pirmin zunächst im Windschatten und konnte sich gut regenerieren. „Von hier an lief es besser und besser“. Die Gruppe harmonierte und sammelte Fahrer um Fahrer von vorne ein. In einer der langen und sehr schnellen Schotterabfahrten mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h schaffte Pirmin sich ca. 30 km vor Ziel mit einem weiteren Fahrer abzusetzen. Das Duo harmonierte hervorragend, und so gelang es beiden sich nach hinten abzusichern und gleichzeitig am letzen Anstieg mit 600 Höhenmetern auf viele weitere Fahrer aufzufahren.

Bei solch einem Rennen sei es extrem wichtig, sich das Rennen gut einzuteilen, fasste Pirmin zusammen: „Ich verpflegte mich sorgfältig, trank viel und achtete genau drauf nicht zu überziehen.“ Das sei letztlich der Schlüssel zur guten Platzierung gewesen.

In den weiteren Marathon-Rennen waren auch Leonie und Antonia Daubermann erfolgreich. Leonie feierte im Short Track nach intensiver Trainingszeit ihren ersten Saisonsieg. „Ein guter Weg, um wieder in den Rennmodus zu kommen“, sagte Leonie nach dem Rennen. Ihre große Schwester Antonia hatte es mit der 77 Kilometer-Strecke mit 2.200 Höhenmetern aufgenommen. Die ungewohnt lange Distanz verlangte einiges von der Zweiten der Deutschen Cross Country Meisterschaft ab  – „Noch nie vorher so viele Powergels in einem Rennen zuvor gehabt“ – aber ein spezielles Rennen brauche eine spezielle Herangehensweise. Ihr 9. Platz und auch auf den letzten Kilometern ein hohes Tempo sorgten bei Antonia aber für ebenso große Freude.

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