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Carola Felchner

Hart kalkulierter Dauerläufer

„Die Devise lautet: so viel Rennrad wie möglich fürs Geld“ – beschreibt rennrad-news.de das STEVENS Izoard. Die Redaktion hat dem Allrounder auf die Ritzel gefühlt und lernte das Izoard als „schnörkelloses Rennrad ohne echte Schwachstellen“ schätzen.

STEVENS Izoard Pro Bildnachweis rennrad-news.de, Johannes Herden
STEVENS Izoard Pro Bildnachweis rennrad-news.de Johannes Herden

Das Izoard Pro sei gemacht für Sportler, denen ein top Preis-Leistungs-Verhältnis über maximale Individualität geht. Entsprechend ist es nicht im umfangreichen STEVENS Custom-Programm enthalten und in der Ultegra-Version in Foggy Grey zu haben. Genau diese Version testete rennrad-news.de zum Frühjahrsbeginn.

Noch vor dem ersten Pedaltritt lobten die Tester die große Auswahl an Rahmengrößen und das hanseatische Understatement, das Carbon-Rahmen und Shimano-Ultegra-Komponenten farblich edel verschmelzen lasse. „Das voluminöse Unterrohr besitzt ein Kammtail-Profil, wie es viele Rennräder haben, die eine Aero-Optimierung für sich beanspruchen (…). Das Oberrohr setzt breit am Steuerrohr an und verjüngt sich zum Sitzrohr – ein mögliches Indiz für eine hohe Verwindungssteifigkeit des Rahmensets“, urteilt die Redaktion und lobt die „ordentliche Gewichtszulassung von 115 Kilogramm bei einem niedrigen Gewicht von 7,55 Kilo (ohne Pedale) des Rades selbst.

Gefallen haben im Test – neben der Shimano Ultegra-Gruppe – auch die Laufräder von DT Swiss, die Continental Grand Prix 4000 S II-Reifen und die zum Modellnamen passende – dem Col d’Izoard in den Französischen Alpen, häufiges Etappenziel der Tour de France – „sportliche Bergübersetzung“ mit Semi-Kompaktkurbel. Daumen hoch auch für die verbauten hauseigenen Oxygen-Komponenten: „Der Aluminium-Lenker ist vergleichsweise rund (…). Eine leichte Rückbiegung am Oberlenker bietet eine bequeme Handablage“, so der Testbericht.

Die Carbon-Sattelstütze trage ebenfalls ihren Teil zum Komfort bei, auch wenn sie ihr volles Dämpfungspotenzial aufgrund der geringen Auszugshöhe nicht ganz ausspielen könne. Dafür federe der hauseigene Sattel sichtbar ein und „seine Form mit der kleinen Vertiefung in der Mitte“ kam bei den Testern gut an.

Die Verarbeitung wirke sehr sauber, die Funktion sei während des sechswöchigen Testzeitraums tadellos gewesen.

Sportlich sitzen, sicher fahren
Der lange Rahmen bringe den Fahrer in eine gestreckte, eher sportliche Sitzposition. Das Izoard Pro fahre sich dank 100-Millimeter-Vorbaus, kurzen Radstands und vergleichsweise großer Tretlagerabsenkung direkt und wendig: „Wie gemacht für schnelle Abfahrten“, schreibt die Redaktion und überprüfte dies auf ihrem Standard-Testkurs.

Dort entpuppte sich der Renner als „souveräne Fahrmaschine“, der der Testfahrer „in keiner Situation einen Hauch von Unsicherheit entlocken“ konnte. Das Izoard fahre sich leichtfüßig, dränge förmlich nach vorne. „Auf der Abfahrt nagelt das Izoard jede Kurve. Viel Gewicht auf dem Vorderrad und eine hohe Lenkpräzision vermitteln Sicherheit auch bei hohen Geschwindigkeiten“, loben die Redakteure und bescheinigen auch den Bremsen einen guten Druckpunkt.

Entsprechend kategorisierten die Tester das STEVENS Izoard als „ein wettkampftaugliches Rennrad für Vernünftige“. Ein echtes Schnäppchen in der Ultegra-Klasse mit Carbonrahmen, dem man die harte Kalkulation weder an der Ausstattung noch an der Verarbeitung anmerke. Im Gegenteil:

Fazit: „Gewicht und Fahrverhalten können sportlich ambitionierte Rennradfahrer rundum glücklich machen (…). Ein schnörkelloses Rennrad ohne echte Schwachstellen im besten Sinne, das noch dazu auch für schwere Fahrer geeignet ist.“

Das STEVENS Izoard Pro gibt es in den Rahmengrößen 50, 52, 54, 56, 58, 60 und 62 cm in Foggy Grey für 2.199 Euro. In Lightning Red ist das Izoard mit Shimano 105 in den gleichen Größen für 1.799 Euro erhältlich.

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