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Carola Felchner

6000-km-Kanutour mit Bike-Auftakt

Mit Bike und Kajak fährt der Fotograf und Autor von der Missouri-Quelle bis zu Mississippi-Mündung

Dirk Rohrbach nahe der Missouri-Quelle in Montana Bild: Claudia Axmann
Dirk Rohrbach nahe der Missouri-Quelle in Montana Bilder: Claudia Axmann

Eigentlich ist Dirk Rohrbach Mediziner. In einer Praxis kann man ihn sich aber nicht so richtig vorstellen: sonnengebräunte Haut, lange Haare … Rohrbach ist Abenteurer aus Leidenschaft. Eine Leidenschaft, die er als Fotograf, Autor und Journalist zum Beruf und sich selbst durch verschiedene Radio- und Fernsehreportagen einen Namen gemacht hat. Anfang Juni ist er auf seine jüngste Reise gegangen: eine rund 6.000 Kilometer lange Bootstour von der Quelle des Missouri in Montana (USA) über den Mississippi zum Golf von Mexiko. In einem selbstgebauten Holzkajak. Aber nicht nur.

Da die Quellflüsse des Missouri anfangs nicht mit dem Boot befahrbar sind und die Route zudem durch ein Naturschutzgebiet führt, in dem Vögel brüten und das deshalb gesperrt ist, legte Dirk Rohrbach die ersten 100 Meilen mit dem Fahrrad zurück. Das Carbon-Hardtail Sonora ES Di2 von STEVENS erschien dem Abenteurer dafür geeignet: „Ich war gut zwei Tage mit dem Sonora unterwegs, inklusive Ausrüstung und Proviant in Packtaschen, und war begeistert. Das Bike hat die rauen, schlammigen Schotterpisten bestens gemeistert. Vor allem die Elektronikschaltung hat mich überzeugt“, sagt er. Auf elektronische Unterstützung muss Rohrbach in puncto Fortbewegungsmittel jetzt, da er aufs Kanu gewechselt ist, erst einmal verzichten.

Und als ob das Paddeln über eine so lange Strecke nicht schon fordernd genug wäre, machen es ihm auch die Flüsse nicht leicht. Zu Beginn führten sie Hochwasser, die Strömung war entsprechend stark. Auf dem Jefferson erlitt Rohrbach (fast) Schiffbruch, weil ein Paneel brach als er über ein Wehr rutschte, und in einem Gewittersturm verlor er einen Teil seiner Ausrüstung. Nach einer kurzen Pause, um Boot und Ausrüstung zu pflegen, ging es weiter. Inzwischen paddelt Dirk Rohrbach in North Dakota, ein Viertel der Strecke liegt hinter ihm.

Wer seine Reise verfolgen möchte, findet den aktuellen Fortschritt sowie eindrucksvolle Bilder auf seiner Webseite dirk-rohrbach.com. Und Pläne für danach hat er anscheinend auch schon, denn: „Es war fast schade, dass die Radetappe so kurz war. Ich kann es kaum erwarten, mit dem Sonora die nächsten Abenteuer zu bestehen.“

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